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eMail-Marketing - Was funktioniert und warum?
Mit der zunehmenden Popularität von Internet-Suche und gleichzeitigem Inkrafttreten der CAN-SPAM Gesetze steht eMail immer mehr wie das schwarze Schaf der Vertriebsmethoden da.

Dieses Etikett ist unverdient. Wenn eMail-Kampagnen korrekt ausgeführt werden, bringen sie auch weiterhin noch beeindruckende Conversions.

10.01.2006: Alexander Kösters, Director Commission Junction Deutschland Deutschland

Ignorieren Sie also nicht die eMail-Methode, wenn Sie Ihre Marketing-Strategie abrunden und Conversions erhöhen wollen.

eMail-Marketing war in letzter Zeit einem konstanten Auf und Ab ausgesetzt: der CAN-SPAM Act von 2004, Spam-Filter der Internet-Provider und das zunehmende Geschick der Kunden, unerwünschte Nachrichten zu erkennen und zu eliminieren.
Einfach nur auf den Erfolg großer Zahlen zu spekulieren - so viele eMail-Nachrichten wie möglich gleich wie und an wen zu verschicken - garantiert keine Conversions mehr.

Es ist verständlich, dass Publisher wie Sie sich Gedanken machen, ob die Ära profitablen eMail-Marketings vorbei ist, aber wir haben gute Nachrichten. Im gleichen Maße, wie CAN-SPAM den Posteingang von unerwünschten Werbenachrichten freimacht, sehen Publisher, dass sich vertrauenswürdiger Content hoher Qualität und das Befolgen der CAN-SPAM-Richtlinien lohnt. Tatsächlich genießen Commission Junction Publisher die Vorteile des eMail-Marketing wie nie zuvor, während sie dabei lernen, was funktioniert und warum.

Hätten auch Sie gerne bessere Conversions, weniger Spam-Blocker, bessere Weiterleitungsraten und weniger Opt-Outs? Wenn ja, lesen Sie weiter. Wir servieren die Top-Strategien zum Erstellen des Sticky-Content, der die Augen Ihrer Leser fesselt.

Targeting

Übereinstimmung. Beginnen Sie, indem Sie die Kampagne Ihrem Zielpublikum anpassen. Bieten Sie den Besuchern etwas, was diese sofort als wertvoll erkennen. Ihre Opt-In eMail-Nachrichten und Newsletter müssen die Art von Content aufweisen, die der Leser beim Anmelden erwartet hat. Wenn Ihre Website beispielsweise Kunden durch Testprodukte und Testdienste anwirbt, sollten Sie in den nachfassenden eMails ebenfalls etwas zum Ausprobieren anbieten. Diese Übereinstimmung von Erwartung und Content schafft Vertrauen und Empfänglichkeit und macht es einfacher, dem Leser jetzt oder später etwas zu verkaufen. Sie können Ihren Ansatz durch Anreden des Kunden mit Vornamen, durch Up-Selling eines Produkts von besonderem Interesse oder durch Einteilen des Newsletters in mehrere Titel mit enggefassten Themen für verschiedene Zielgruppen noch weiter anpassen.

Seien Sie spezifisch. Der eMail-Content sollte sich mit einem Advertiser vertikal beschäftigen - vermeiden Sie zu viele Links, überhäuften Text oder mehrere Kategorien. Verwenden Sie spezifischen, sich auf das Wesentliche beschränkenden Text. Sagen Sie dem Leser, was er wissen muss und nicht mehr. Andernfalls laufen Sie Gefahr, ihn von der gewünschten Aktion abzulenken.

Machen Sie Ihre Kampagne ansprechend. Erfolgreiche Kampagnen haben eindeutige, ansprechende Angebote: Coupons, Rabatte, Geschenkprämien, modische oder nur schwer erhältliche Geschenkartikel und kostenfreie Proben. Besondere Ereignisse sind ebenfalls gute Anlässe für eMail-Sendungen. Beispiel: "Der Sommer steht vor der Tür. Bringen Sie Ihren Körper in Top-Form für Badeanzug und Bikini mit ..." Die hier aufgezeigte Verbindung zwischen Produkt und Timing ist nicht zu leugnen? Unterhaltender oder instruktiver Text ist ebenfalls sehr wirksam. Verwenden Sie ihn hier und da, um die Kampagne interessant zu machen. Und schließlich muss der springende Punkt (der Satz, der den Leser in die eMail hineinzieht), ganz klar in den ersten zwei Sätzen der Nachricht dargestellt werden. Bonus-Tipp: Teure Produkte erscheinen im eMail-Marketing weniger attraktiv. Obwohl es nicht in allen Fällen zutrifft, ist es am besten, Käufe mit niedrigem Risiko anzupreisen.

Erstellung

Bieten Sie etwas Neues an. Achten Sie darauf, dass Ihre eMail-Kampagne etwas Neues anbietet: neue Ratschläge, einen neuen Ausverkauf, ein neues Produkt, einen aktualisierten Veranstaltungskalender oder die neuesten Nachrichten.

Regen Sie zur Aktion an. Oft bieten eMail-Kampagnen guten Content, bringen aber keine Conversion, weil die Handlungsaufforderung nicht klar wird. Achten Sie darauf, dass Ihre Handlungsaufforderung auf dem ersten Bildschirm erscheint (d. h. bei normaler Bildschirmauflösung ohne Scrollen sichtbar ist). Verwenden Sie außerdem Aufforderungen, die dem Leser das Gefühl der Dringlichkeit vermitteln, wie "Handeln Sie jetzt", "Kostenlose Probe", "Zeitlich begrenztes Angebot" oder "Melden Sie sich noch heute an".

Erzeugen Sie Neugier. Sie haben ca. 45 Buchstaben, um den Leser zu überreden, die eMail-Nachricht zu öffnen. Die Betreffzeile ist also ungemein wichtig. Achten Sie darauf, dass die Betreffzeile den Content der Nachricht ehrlich wiedergibt. Verwenden Sie ein gleichförmiges Format für die Betreff- und Absenderzeilen, damit die Empfänger Ihre eMail-Nachrichten besser erkennen und Sie ein einheitliches Erscheinungsbild aufbauen. Verwenden Sie aktive und vermeiden Sie passive Satzkonstruktionen in der Betreffzeile. Beispiel einer zu vermeidenden passiven Konstruktion: "In diesem Frühjahr wurden zahlreiche neue Geschäftsmöglichkeiten willkommen geheißen." Eine aktive Version wäre "Nutzen Sie die tollen neuen Gelegenheiten dieses Frühjahrs!"

Mischen Sie die Elemente. Wenn Sie Ihr Angebot beschlossen und den Content gesammelt haben, müssen Sie diesen (in Text- und HTML-Versionen) formatieren. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Elemente: Betreffzeile, Schlagzeile, Handlungsaufforderung, Fließtext, Beschreibungen, Produkte, Bilder, Links, Schaltfläche und Formularfelder. Spielen Sie mit diesen Elementen, bis Sie das optimale Design gefunden haben. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Mengen, Wörtern, Längen, Bildern, Farben und Positionen. Bonus-Tipp: Die erfolgreichsten Kampagnen sind vertikal angeordnet (die Augen wandern von oben nach unten und nicht von Seite zu Seite).

Beurteilung

Test-Layouts. Bewerten Sie alle Layouts, die Sie erstellt haben, mit Hilfe von Testgruppen, bevor Sie die Kampagne an die gesamte Liste schicken. Viele Marketer verwenden dazu die A/B-Testmethode. Sie erstellen zwei Versionen der gleichen eMail-Kampagne, wobei ein Element (z. B. die Formulierung der Handlungsaufforderung oder die Betreffzeile) verschieden ist. Als nächstes wird Format A einer Testgruppe und Format B einer zweiten Testgruppe vorgelegt. Prüfen Sie, welche Version die bessere Conversion-Rate hat. Wiederholen Sie den Prozess für mehrfache Elemente und schicken Sie die Version, die am besten abschneidet, an die gesamte Liste. Marketing Sherpa berichtete von den außergewöhnlichen Resultaten, die ein Unternehmen mit diesem Testprozess hatte. Das Unternehmen, Citrix Online, folgte Anleitungen wie den oben beschriebenen, um Content zu erstellen, und setzte zum Testen den A/B-Prozess ein. Aus einem Test allein erfuhr Citrix, dass das Entfernen der Preisinformation zu einer 50 Prozent höheren Conversion für sein kostenfreies Probeangebot führte.

Die Weihnachtssaison ist gerade abgelaufen, und jetzt ist ein guter Zeitpunkt, diese Strategien für Ihre nächste eMail-Kampagne einzusetzen. Konzentrieren Sie sich bei der Planung Ihrer nächsten Weihnachtskampagne auf Ihre Leser, indem Sie ein Thema oder Ereignis wie ein Sonderangebot oder ein Weihnachtsgeschenk mit integrieren. Erstellen Sie Content mit festlichem Text und Bildern. Setzen Sie dann den A/B-Test ein, um herauszufinden, welche Kampagne die größere Wirkung auf den Leser hat. Alle diese Schritte haben ein Ziel: bessere Conversions - Ergebnisse, auf die Sie zählen können.

Commission Junction Deutschland. Ein Unternehmen der ValueClick Gruppe.

Die Rechte an diesem Beitrag liegen bei Alexander Kösters Director Commission Junction Deutschland. Sie dürfen zitieren, wenn Sie die Quelle angeben.

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