A - wie Appreciative Inquiry (AI) . . . Wertschätzende Unternehmensentwicklung . . . erhöhen Sie die Wertschöpfung Ihres Unternehmens mit Informationen von Walter Bruck, dem Pionier der Wertschätzenden Unternehmensentwicklung (Appreciative Inquiry - kurz AI) in Deutschland. „Allem Anfang wohnt ein Zauber inne“
(Hermann Hesse)
Appreciative Inquiry (AI) – Wertschätzende Unternehmensentwicklung
Die Ursprünge:
Die ersten Ansätze zu Appreciative Inquiry wurden 1987 von dem Doktoranden Dr. David Cooperrider und seinem Mentor Suresh Srivastva an der Weatherhead School of Management in Cleveland Ohio begründet. 1997 adaptierte Walter Bruck als Pionier AI für den deutschsprachigen Raum und begründete die Wertschätzende Unternehmensentwicklung.
Das Besondere:
„Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das erhält Energie und was Energie erhält, das wächst“
Wenn Sie den Unternehmenserfolg vergrößern wollen, liegt es daher nahe, sich vermehrt auf die Erfolge zu konzentrieren. In Wertschätzenden Interviews kommen zahllose bewegende Erfolgsbeispiele ans Tageslicht: Erfolgsbeispiele, die zeigen, dass das Unternehmen und seine Mitarbeiter viele Stärken besitzen und heute punktuell bereits exzellente Leistungen vollbringen. Es entsteht eine fundamentale Veränderung der Wahrnehmung zu dem „Besten“ was da ist. Aus den Erfolgsbeispielen werden die Faktoren für den Erfolg herausgearbeitet. Diese sind für jedes Unternehmen einzigartig und können beispielsweise im Bereich Kunden begeistern sein:
- Wir pflegen den Dialog
- Wertschätzung
- Persönliche Identifikation mit dem Kundenproblem
Wie gut verstehen Sie Ihre Erfolge? Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter sich die individuellen Erfolgsmuster herausgearbeitet haben, wissen Sie besser, wie sich die heutigen Anforderungen besonders gut meistern lassen. Damit behalten Sie auch in Zukunft das Heft des Handels in der Hand.
Appreciative Inquiry stärkt die Stärken und ist damit eine ganzheitliche Konzentration auf die Kernkompetenzen. AI nutzt de vorhandenen Unterschiedlichkeiten für verstärkte Innovationen und eine Erhöhung der Produktivität.
Die Anwendungsfelder:
Wie sich aus der deutschen Bezeichnung Wertschätzende Unternehmensentwicklung leicht ablesen lässt, ist Appreciative Inquiry besonders geeignet für:
- den Start und die Gestaltung von Veränderungsprozessen sowie
- für das Change Management
Die Einsatzmöglichkeiten von Appreciative Inquiry sind typische unternehmerische Aufgabenstellungen wie z.B.:
- Strategieentwicklung und Strategieumsetzung
- Kernprozesse optimieren
- Kundenbindung stärken
- Qualität erhöhen
- Teamentwickelung und
- die Eigenmotivation von Mitarbeitern stärken.
Ausserdem können Sie AI erfolgsversprechend einsetzen:
- im Kundenservice
- für die Erhöhung der Kundenorientierung
- in der Mitarbeiterbefragung
- Evaluation
- Pre- und Post-Mergerintegration
- Verbesserung der interkulturellen, internationalen Zusammenarbeit
Die Vorgehensweise:
Zuerst wird ein Thema gefunden, das für das Unternehmen, die Niederlassung, den Bereich oder das Team besondere Bedeutung und Energie besitzt. Nehmen wir z.B. Kundenbegeisterung - dies wird dann in ein aktive Thema umgewandelt wie z.B. Kunden begeistern.
Der typische AI-Prozess folgt drei Phasen:
Phase1 – Verstehen
„Geschichten haben Flügel und sie fliegen von einem Berggipfel zum nächsten”
(römisches Sprichwort)
Die Erfolgsbeispiele in Wertschätzenden Interviews kommen in Form von Erfolgsgeschichten an das Tageslicht. Wir alle wissen, wie gerne wir uns Geschichten erzählen „Stell Dir mal vor, was mir heute passiert ist,….“. Geschichten haben Kraft, wir sehen es jedem Tag in den Medien. Es sind die persönlichen Unglücke, aber auch die persönlichen Erfolgsgeschichten, die uns bewegen und mitreißen. Diese persönlichen Erfolgsgeschichten erzählen uns soviel über das, was den Erfolg ausmacht, welche Werte und Qualitäten dabei zum Einsatz kommen. Wir erkennen die feinen Nuancen und lernen viel mehr als bei Erfolgsrezepten. Ein Teilnehmer eines Workshops sagt einmal „Heute habe ich soviel gelernt, da werde ich Jahre brauchen, das alles umzusetzen“.
Im nächsten Schritt werden die gemeinsamen Erfolgsfaktoren, die hinter diesen Erfolgsbeispielen stehen, erarbeitet.
Phase 2 – Vision
Die Vision baut jetzt auf dem „Besten was ist“, den Erfolgsbeispielen, auf und es wird erarbeitet, was sich daraus entwickeln möchte. Dabei geht es einerseits um das große Bild und andererseits darum, wie die Prozesse, die Systeme, die Fähigkeiten der Mitarbeiter usw. die Vision unterstützen. Und erst in dieser Phase kommen dann Methoden wie z.B. Balanced Score Card, Leitbild usw. ins Spiel. Denn die Systeme passen sich dem Menschen, den Mitarbeiter, der Unternehmensvision an und nicht umgekehrt.
Phase 3 – Verwirklichen
Hier geht es um die Umsetzung. Neben dem was wir aus dem Change Management kennen mit Umsetzungsplänen und Verantwortlichkeiten gibt es einen besonderen Aspekt der bei Appreciative Inquiry wichtig ist:
- Was hält unsere Motivation aufrecht und wie pflegen wir diese?
Das ist wie immer individuell, aber oft findet sich hier eine Konzentration auf die Erfolgsgeschichten und das Feiern der Erfolge.
Die Vorteile:
Unternehmensentwicklung mit Appreciative Inquiry wird getragen von einer starken Energie, einer hohen Dynamik des Veränderungsprozesses und einer hohen Motivation der beteiligten Mitarbeiter und Führungskräfte. Endlich lässt sich der Spaß an der Arbeit bzw. die Freude an der Arbeit mit dem Erfolg kombinieren. Es ermöglicht den Menschen ihre Qualitäten zum Wohle des Unternehmens einzusetzen. Es führt raus aus dem Frust und aus dem Tal der Tränen.
Die Grenzen:
Es braucht offene Führungskräfte mit Verantwortung, die den Mut haben, neue Wege zu gehen. Gibt es zu wenig Freiräume für die Gestaltung des Ergebnisses eines solchen Prozesses, oder ist das Ergebnis sogar vorweggenommen, dann kommt es auf den Einzelfall an, was sich da bewegen lässt.
Erfolgsbeispiele:
- Wertschätzende Qualitätsaudits nach ISO 9000
- Stärkung der Kundenorientierung bei einem Automobilzulieferer
- Kunden begeistern – Jahresauftakt der TOP 30 Führungskräfte eines deutschen Konzerns aus der Branche Handel
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