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Krisen - Sind Sie ein guter Krisenkommunikator ?
Wenn Unternehmen kritischen Situationen ausgesetzt sind, müssen sich auch Pressesprecher besonderen Aufgaben stellen. Durch professionelle Kommunikation können sie Folgen mildern oder Krisen ganz vermeiden.

Test: Sind Sie ein guter Krisenkommunikator ?

Tipp: Wenn Sie wissen wollen, wie Sie abschneiden, notieren Sie sich die Antworten beispielsweise so: 1b

1. Im Fall einer Krise, wie würden Sie reagieren ?
a) Ich versuche, mein Unternehmen aus den Medien heraus zu halten, um unseren guten Ruf zu schützen.
b) Ich spreche mit den wichtigsten Journalisten, damit die Informationen in die Öffentlichkeit kommen, die wir herausgeben möchten.
c) Ich informiere alle relevanten Medien so schnell wie möglich, damit nicht der Eindruck entsteht, man hat etwas zu verbergen.

2. Wie setzen Sie Ihre Krisenvorbereitung in die Praxis um ?
a) Ich spreche das Thema regelmässig mit meinen Mitarbeitern in der Pressestelle durch und diskutiere mit ihnen unser Konzepte.
b) Wie haben einen festen Krisenplan, den wir mehrmals im Jahr durchspielen. Auch andere Abteilungen und die Geschäftsführung sind in diesen Plan eingebunden.
c) Das überlasse ich meinem Chef. Er verantwortet die Unternehmensphilosophie und ist für das Unternehmen verantwortlich.

3. Wozu betreibt man Issues Management ?
a) Issues Management befähigt das Unternehmen, wichtige Themen immer im Blick zu haben und auf Risiken reagieren zu können.
b) Wichtige Themen können durch Issues Management im Sinne des Unternehmens gestaltet und beeinflusst werden.
c) Damit die Mitarbeiter wissen, auf welchen Gebieten das Unternehmen wichtige Entscheidungen zu treffen hat, sollte man Issues Management betreiben.

4. Wie gut sind Ihre Kontakte zu den zuständigen Behörden ?
a) Ich weiss, welche Behörde für uns zuständig ist. Im akuten Fall rufe ich schnell dort an.
b) Die Nummer der wichtigsten Ansprechpartner habe ich in unserer Datenbank und zusätzlich auf einem Zettel stehen. Eines von beiden habe ich im Krisenfall sofort zur Hand.
c) Ich stehe in persönlichem Kontakt zu den wichtigsten Beamten, die ich regelmässig über das Unternehmen informiere. Über planbare Risikothemen besteht ein reger Informationsaustausch.

5. Schätzen Sie: Wie viele Unternehmen haben ein Budget für Krisenkommunikation ?
a) Mehr als drei Viertel. Krisenkommunikation ist in Deutschland schon ein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation.
b) Etwa die Hälfte. Ein paar Nachzügler gibt’s immer.
c) Höchstens ein Fünftel. Die meisten Unternehmen haben zwar schon ein Bewusstsein für potenzielle Krisen, scheuen aber die Ausgaben.

6. Im Falle einer Krise: Wie bereiten Sie die Antwort auf Vorwürfe vor ?
a) Ich spreche mich mit mehreren Vorstandsmitgliedern ab, bevor ich nach aussen kommuniziere. Das gibt mir die Sicherheit und ich vermeide peinliche Kommunikationsfehler.
b) Ich habe die Handy-Nummer meines Chefs immer dabei. Den rufe ich nur kurz an, um grünes Licht zu bekommen.
c) Wir würden zunächst eine Sitzung mit dem gesamten Management einberufen. Dazu würden wir grundsätzlich Fachleute konsultieren, um mit solidem Faktenwissen überzeugen zu können.

7. Wenn Sie nicht wissen, was die genauen Gründe für die Krise sind, wie gehen Sie bei öffentlichem Druck vor ?
a) Ich recherchiere erst, welche Gründe die Krise hat. Sobald ich die notwendigen Informationen habe, trete ich vor die Presse.
b) Ich gehe auf jeden Fall sofort vor die Presse und kommuniziere den derzeitigen Kenntnisstand.
c) Ich streue unterschiedliche Informationen, um Zeit zu gewinnen und die Medien auf Trab zu halten.

8. Wie informieren Sie die Mitarbeiter des Unternehmens über die Krise ?
a) Ich achte streng darauf, welche Information den Raum verlässt. Je mehr und je stärker Mitarbeiter involviert sind, desto grösser die Gefahr, dass etwas nach aussen dringt.
b) Ich informiere die relevanten Schaltstellen im Unternehmen.
c) Die Informationen, die an die Presse gehen, müssen schon vorher bei den Mitarbeitern sein, beispielsweise über das Intranet. Das schafft eine vertrauensvolle Beziehung.

Dieser Test wurde erstellt vom Fachmagazin Pressesprecher. Sie dürfen zitieren, wenn Sie die Quelle angeben.

. . . und so schneiden Sie ab . . . *schmunzelgrins* . . .

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